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Produktkennzeichnung

Produkte kennzeichnen – so einfach dieses Thema auf den ersten Blick erscheint, so anspruchsvoll gestaltet sich die konkrete Produktkennzeichnung auf Verpackungen, Lebensmitteln & Co. Denn die Produktkennzeichnungspflicht dient dem Schutz des Verbrauchers, der Transparenz während der Kaufentscheidung, der Produktsicherheit, dem reibungslosen Vertrieb sowie der effizienten Nachverfolgung. Erforderliche direkte und indirekte Kennzeichnungen von Produkten basieren auf zahlreichen, bisweilen branchenspezifischen Gesetzen. Was ist bei der Produktkennzeichnungspflicht von Verpackungen und der Produktkennzeichnung unterschiedlicher Lebensmittel zu beachten? Welche rechtlichen Anforderungen für die Selbstdeklaration gelten und welche Produkte, Lösungen und Codiersysteme gewährleisten das beste Ergebnis? Darauf gibt der folgende Artikel Antworten.

Inhalte

  1. Warum ist Produktkennzeichnung wichtig?
  2. Kennzeichnungsverfahren
  3. Branchenspezifische Anforderungen
  4. Technologien in der Produktkennzeichnung
  5. Verpflichtende und freiwillige Kennzeichen
  6. Selbstdeklaration und Rechtsnormen
  7. Was muss auf die Etiketten aufgedruckt werden?
  8. Mögliche Rechtsfolgen für Fehler in der Kennzeichnung
  9. Rückverfolgbarkeit und Identifizierung von Produkten durch Kennzeichnung
  10. Fazit
  11. Sonstige Fragen

Warum ist die Produktkennzeichnung wichtig?

Ob Produktkennzeichnung Lebensmittel, Produktkennzeichnung Verpackung oder Pflichtangaben direkt auf der Ware – stets erfolgt eine eindeutige Kennung des Produktes. Die angebrachten Informationen dienen vorrangig der Transparenz und somit dem Verbraucherschutz. Man denke exemplarisch an das Thema Verderblichkeit und diesbezüglich an die wichtige Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums. Produktkennzeichnung bzw. Pflichtangaben sind ebenfalls wichtig, wenn Fragen der Qualitätssicherung, Rückverfolgbarkeit und Produkthaftung geklärt werden müssen. Darüber hinausgehend trägt die Kennzeichnung der Ware dazu bei, den gesamten kommerziellen Prozess der Lieferung und der Organisation zu erleichtern. Zum Beispiel, um dem Einzelhandel den richtigen Preis der gelieferten Ware mitzuteilen. Zusammengefasst lässt sich feststellen: Die Produktkennzeichnungspflicht in der Europäischen Union (EU) gewährleistet die notwendige Information und den Schutz des Verbrauchers. In wirtschaftlicher und rechtlicher Hinsicht stellt die obligatorische Selbstdeklaration die Basis für Vertrieb und Rückverfolgbarkeit dar.

Kennzeichnungsverfahren

Sämtliche Hinweise trägt die gekennzeichnete Ware, bis sie im Handel oder anschließend beim Endverbraucher ankommt. Erforderliche Angaben, um ein Produkt vorschriftsgemäß zu kennzeichnen, werden auf den Waren und Verpackungen selbst angebracht. Praktisch wird in der Kennzeichnungsindustrie hierbei zwischen zwei Verfahren zur seriell fortlaufenden Produktkennzeichnung unterschieden.

  • direkte Produktkennzeichnung
  • indirekte Produktkennzeichnung

Die direkte Kennzeichnung von Produkten und Verpackungen bedeutet, dass diese unmittelbar beschriftet werden. Somit besteht bei dieser Kennzeichnungstechnologie kein Bedarf an Etiketten oder weiteren Trägermaterialien. Direkte Produktkennzeichnung gilt als preiswert, schnell und einfach. Doch weist sie einen sehr ambitionierten Charakter auf, weil die Kennzeichnungsmaschine präzise auf das jeweilige Produkt ausgerichtet sein muss. Bereits kleinste Abweichungen münden in einer unleserlichen Kennzeichnung. Für das direkte Kennzeichnen sind daher hochwertige Lösungen mit digitalen Leseverfahren gefragt. Als Technik kommen beispielsweise Tintenstrahldrucker, Rollstempel oder moderne, präzise Kennzeichnungslaser zum Einsatz.

Gekennzeichnete grüne Verpackung eines Reibekäses schüttet Käse auf ein Pastagericht im Hintergrund.
Direkte Produktkennzeichnung auf einer Käse-Verpackung.

Eine indirekte Kennzeichnung von Produkten und Verpackungen erfolgt dann, wenn die Ware nicht für die direkte Variante geeignet ist. Im vergleichsweise kostspieligen indirekten Kennzeichnungsverfahren befindet sich die erforderliche Information zunächst auf einem Trägermaterial. Dieses Trägermaterial, mehrheitlich ein Klebeetikett, wird anschließend an Produkt oder Verpackung aufgebracht. Indirekte Produktkennzeichnungen sind somit lösbar, eignen sich für nahezu jede Oberfläche und bieten eine hohe, rechtskonforme Kennzeichnungssicherheit. Zudem können Etiketten mit nützlichen Zusatzfunktionen wie der RFID-Technologie ausgestattet werden: Funkchips erfüllen seit Jahren ihre Aufgabe beim Diebstahlschutz und Kopierschutz. In der Logistikbranche sind die Chips beim Tracking von Waren unverzichtbar: RFID-Funkchips gewährleisten das Erfassen und Nachverfolgen eines Produktes ohne unmittelbaren Sichtkontakt.

Halbautomatisches Etikettiersystem mit vollelektrischer Spendefunktion bringt Etikett auf Karton auf
Indirekte Produktkennzeichnung mit Etiketten für Kaffeebohnen auf einem Karton.

Branchenspezifische Anforderungen

Die Produktkennzeichnung der EU umfasst neben allgemeinen Kennzeichnungspflichten auch branchenspezifische Anforderungen. In Abhängigkeit von der Branche variieren die Produktkennzeichnungs-Pflichtangaben für diverse Verbrauchsgüter und Gebrauchsgüter in mehreren Aspekten. Selbstverständlich ist die Angabe der Mindesthaltbarkeit bei Nahrung essenziell, um keine verderblichen Waren anzubieten. Ein Mindesthaltbarkeitsdatum weist hingegen bei neuen Lautsprechern natürlich keine Relevanz auf. Für alle Branchen gilt jedoch: Wer physische und/oder verpackte Waren vertreibt, muss seine Produkte gesetzesgemäß kennzeichnen. Folgerichtig gilt die Produktkennzeichnung der EU nicht für ausschließlich digitale Angebote. Hierbei ist vorrangig an Downloads oder Streaming zu denken. Befinden sich digitale Informationen hingegen auf physischen Oberflächen wie einer DVD, dann sind die jeweiligen Produktkennzeichnungs-Pflichtangaben wieder gültig.

Folgende Branchen weisen einen hohen Bedarf an Kennzeichnungslösungen auf:

  • Lebensmittelindustrie
  • Textilindustrie
  • Pharmaindustrie
  • Unterhaltungselektronik
  • Geräte, Werkzeuge, Eisenwaren
  • Kosmetikbranche
  • Automobilindustrie

Weil die Produkte vom Verbraucher entweder verzehrt oder direkt am Körper getragen werden, sind die Anforderungen für Lebensmittelindustrie und Textilbranche besonders hoch. Potenzielle Käufer müssen in der Lage sein, ihre Wahl durch die obligatorischen Informationen über verwendete Materialien und enthaltene Inhaltsstoffe sinnvoll zu treffen. Die Produktkennzeichnung bzw. Pflichtangaben beugen im konkreten Fall eines Fertiggerichtes beispielsweise dem Verzehr von möglichen Allergenen vor. In Hinblick auf Lebensmittel ist noch zu erwähnen, dass die bei der Produktkennzeichnung genutzten Tinten oder Aufkleber hygienischen oder lebensmittelrechtlichen Ansprüchen genügen müssen.

Technologien in der Produktkennzeichnung

Kunden aus Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie, Kosmetikindustrie, Getränkeindustrie und Chemieindustrie (Chemieprodukte) sowie aus der Palettenkennzeichnung benötigen hochwertige Drucklösungen zur professionellen Produktkennzeichnung. Flexible, schnelle und intelligent-moderne Codiersysteme von Diagraph erfüllen jeweils die Anforderungen für unterschiedliche Produktionsumgebungen. Gleichzeitig ermöglichen Präzision und Geschwindigkeit der Kennzeichnungsgeräte den effektiven Druckprozess. Folgende Technologien legen die Basis für eine ebenso wirtschaftliche wie qualitative Produktkennzeichnung:

TechnologieAnwendung
Continuous InkjetEtablierte und weit verbreitete Technologie für kleine Schriften bei höchsten Geschwindigkeiten und Stückzahlen für die industrielle Produktkennzeichnung.
GroßschriftdruckerGroße Logos, Texte und Barcodes. Geeignet für saugfähige Verpackungen wie Kartons oder Kartonagen.
Thermo InkjetDie Drucktechnologie gewährleistet sehr hohe Auflösungen auf kleinem Raum. Sie bietet den idealen Einstieg in die Produktkennzeichnung.
ThermotransferdruckerWechselnde Inhalte auf kleinen und großen Flächen mit perfektem Druckbild.
EtikettiersystemeMittels elektrischem Antrieb erfolgt die präzise, robuste und sparsame Etikettierung.
HeißprägerAnaloges und schnelles Codiersystem für die Industrie mit bis zu 800 Druckvorgängen pro Minute.

Verpflichtende und freiwillige Kennzeichen

Leider stellt sich die Annahme, dass ein einheitliches Kennzeichnungsgesetz für alle Produkte die Orientierung erleichtert, als falsch heraus. Vielmehr verteilen sich die entsprechenden Vorschriften in unterschiedlichen und branchenspezifischen Gesetzgebungen. Diese Vorschriften regeln, was im jeweiligen Industriezweig verbindlich gekennzeichnet werden muss.

Grundsätzlich wird zwischen der verpflichtenden und freiwilligen Produktkennzeichnung differenziert. In diesem Kontext wird oft die Frage gestellt, was die Unterschiede zwischen Produktkennzeichnungs-Pflichtangaben und freiwilligen Kennzeichen sind? Produktangaben, die verpflichtend sind, müssen von den Herstellern immer angebracht werden. Konträr dazu stellen freiwillige Kennzeichen eine optionale Deklaration dar. Über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehende Informationen müssen folglich nicht auf dem Produkt bzw. der Verpackung angebracht werden. Jedoch steht es den Herstellern frei, nützliche oder kommerziell relevante Kennzeichnungen zu verwenden, um den Verkauf ihrer Produkte zu fördern.

Zu den freiwilligen Kennzeichen zählen beispielsweise diverse Gütesiegel, Prüfzeichen, Warenzeichen oder Biosiegel. Es gelten in Abhängigkeit vom jeweiligen Zeichen allerdings unterschiedlich strenge bzw. transparente Standards/Vergabekriterien, um das jeweilige Symbol tragen zu dürfen. Einerseits existieren niedrigschwellige Gütesiegel mit sehr einfachen Anforderungen und somit begrenzter Aussagekraft. Andererseits freiwillige Qualitätszeichen, die erst nach dem Entscheid einer zuständigen Jury oder Kommission aufgebracht werden dürfen. Bekannte freiwillige Zeichen und Siegel stellen das GS-Zeichen oder der Blaue Engel dar. Einige freiwillige Deklarationen signalisieren aus Kundensicht qualitative, ethische, ökologische oder sicherheitsrelevante Vorteile. Je bekannter und seriöser das freiwillige Zeichen oder Gütesiegel, umso größer wirkt sich die Abbildung positiv auf die Meinung möglicher Konsumenten aus.

Selbstdeklaration und Rechtsnormen

Die Selbstdeklaration umfasst alle gesetzmäßig unverzichtbaren Produktkennzeichnungen. Wenn eine über die rechtlichen Anforderungen hinausgehende Kennzeichnung vom Hersteller erfolgt, dann spricht man wie oben skizziert von einer optionalen Selbstdeklaration. Es sind somit „freiwillige Anbringungen“, welche über die allgemeine Kennzeichnungspflicht hinausgehen. Freiwillige Angaben fallen somit eher in den Bereich der Werbung, verpflichtende Produktkennzeichnungen setzen hingegen Rechtsnormen und folgerichtig juristische Rahmenbedingungen um. Oftmals signalisieren freiwillige Deklarationen Vorteile – sie betonen die qualitative Hochwertigkeit eines Produktes.

Relevante Richtlinien bzw. Rechtsnormen finden sich u. a. in folgenden Regelungen:

  • Produktsicherheitsgesetz (ProdSG)
  • 9. Verordnung zum ProdSG – CE-Maschinenrichtlinie
  • Lebensmittelinformationsverordnung
  • Medizinproduktegesetz – CE-Richtlinie zu Medizinprodukten
  • Kosmetikverordnung
  • Textilkennzeichnungsverordnung
  • EMV-Gesetz – CE-Richtlinie zur elektromagnetischen Verträglichkeit

Was muss auf die Etiketten aufgedruckt werden?

Zu den wichtigsten Informationen, die auf ein Produktetikett aufgedruckt werden müssen, zählen Name bzw. Firma sowie die Anschrift des Lebensmittelunternehmers. Diese essenziellen Daten werden immer bei Beanstandungen von Verbrauchern und/oder Behörden genutzt. So tragen Lebensmittel in Fertigpackungen zusammengefasst folgende Kennzeichnungselemente:

  • Name und Anschrift des Lebensmittelunternehmers.
  • Sachbezeichnung: Bezeichnung des Lebensmittels.
  • Verzeichnis der Zutaten: Darunter fallen die Zutatenklassen, Mengen der Zutaten (QUID-Regelung) sowie die 14 wichtigsten Stoffe oder Erzeugnisse, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können.
  • Nettofüllmenge.
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)/Verbrauchsdatum.
Verpackung der Country Products Chilli Bites als Beispiel für die Produktkennzeichnung.
Die wichtigsten Informationen dürfen nicht fehlen, wie diese Snack-Verpackung zeigt.

Ebenfalls zu beachten sind sogenannte produktbezogene Kennzeichnungsregeln. Beispielsweise das ovale Identitätskennzeichen, welches auf Verpackungen von Milch- und Fleischerzeugnissen gedruckt ist. Es zeigt an, dass der Betrieb, welcher die Ware zuletzt behandelt oder verpackt hat, EU-weite Hygienestandards überwacht und einhält. Produktbezogene Kennzeichnungsregeln gelten ebenfalls für frischen Fisch. Zudem besteht bei Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelfleisch eine Pflicht zur Herkunftsangabe. Somit sind neben den beschriebenen Grundinformationen jeweils branchenspezifische Angaben im Rahmen der Produktkennzeichnung EU umzusetzen.

Mögliche Rechtsfolgen für Fehler in der Kennzeichnung

Wenn gesetzliche Anforderungen nicht erfüllt werden, dann zeigen sich diese Defizite schnell in der wirtschaftlichen Praxis sowie in Form von Rechtsfolgen.

  • Die Rückverfolgbarkeit von Chargen ist nicht mehr gegeben.
  • Es drohen organisatorische Probleme bei Lagerung, Lieferung, Vertrieb und Verkauf.
  • Die Unfallgefahr nimmt zu, wenn das nicht richtig gekennzeichnete Produkt beispielsweise entflammbar oder für den Kunden im Gebrauch sogar gefährlich ist.
  • Grundsätzlich können fehlende Angaben das Kundenvertrauen schmälern und somit einen seriösen Eindruck verhindern.
  • Aufsichtsbehörden können Bußgelder und Ordnungsverfahren einleiten.

Eine rechtliche Sanktionierung droht immer, wenn im Rahmen der Produktkennzeichnung Pflichtangaben fehlen. Bei festgestellten Verstößen können durchaus empfindliche Strafen ausgesprochen werden: Erfüllt ein Unternehmen oder einige seiner Produkte nicht die gesetzlichen Anforderungen der Produktkennzeichnung, dann sind die zuständigen Aufsichtsbehörden berechtigt, hohe Bußgelder und Ordnungsverfahren als Sanktionierung einzusetzen. Die möglichen Strafen dienen dazu, die Einhaltung der Vorgaben durchzusetzen. Nicht zu unterschätzen ist hierbei der Imageschaden für einen Betrieb, wenn solche Rechtsfolgen von der Presse veröffentlicht werden.

Immer wieder wirft die Konkurrenz ebenfalls einen prüfenden Blick darauf, ob und wie fehlerfrei andere Unternehmen die Produktkennzeichnung der EU umsetzen. Im negativen Fall folgen Abmahnungen gegen jene Firmen, welche die Selbstdeklaration mangelhaft realisieren. Daraus resultiert fast immer ein deutlicher Wettbewerbsnachteil. Zusammengefasst sollte die Produktkennzeichnung der Verpackung sowie die Produktkennzeichnung für Lebensmittel zur Vermeidung nachteiliger Rechtsfolgen immer gewissenhaft und korrekt erfolgen.

Rückverfolgbarkeit und Identifizierung von Produkten durch Kennzeichnung

Eine zentrale Funktion der Produktkennzeichnung in der EU stellt die Rückverfolgbarkeit der Waren dar. Doch warum ist die Rückverfolgbarkeit so wichtig und wie wird sie in der Praxis realisiert? Die frühzeitige Kennzeichnung von Produkten mittels Symbolen, Codes und Text stellt eine eindeutige Kennung dar. Immer dann, wenn Fragen über die Herkunft und Eigenschaften von Produkten auftreten, lässt sich mittels der vorhandenen Informationen der erforderliche Kontakt zum Händler bzw. Hersteller einleiten. Anonyme Waren mit unbekanntem Gefahren- oder Hygienestatus sind mit seriöser Produktkennzeichnung und vollständigen Pflichtangaben nicht möglich. Ein Vorteil der Produktkennzeichnungspflicht besteht somit darin, dass die geforderten Informationen jedes Produkt eindeutig identifizierbar machen.

Gekennzeichnetes Etikett für Institut Virion-Serion GmbH Würzburg.
Rückverfolgbarkeit ist beispielsweise in der Pharmabranche zwingend notwendig.

Fazit – Produkte kennzeichnen

Wer Produkte kennzeichnen will, benötigt effiziente Technologien, wie sie die unterschiedlichen Codiersystem- und Industriedrucker-Angebote von Diagraph bieten. Denn eine robuste, gut lesbare, hochwertige und gesetzeskonforme Produktkennzeichnung erleichtert einerseits die Kaufentscheidung. Gleichzeitig dienen Etikettierung bzw. Druck auf Verpackung und Lebensmittel dem Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher. Der Hauptzweck direkter und indirekter Produktkennzeichnung besteht somit darin, dass erkennbar ist, woraus die Lebensmittel beziehungsweise die angebotenen Waren bestehen und welche Eigenschaften diese aufweisen. Auf Basis der Informationen kann eine begründete und folglich richtige Kaufentscheidung getroffen werden. Ebenfalls stellen Produktkennzeichnungs-Pflichtangaben die Rückverfolgbarkeit aller Chargen sicher. Für die Hersteller bedeutet die gesetzeskonforme Umsetzung einen nicht zu unterschätzenden Aufwand, weil neben der allgemeinen Produktkennzeichnungspflicht auch branchenspezifische Anforderungen greifen.

Sei das Thema Produktkennzeichnung der Verpackung oder Produktkennzeichnung der Lebensmittel – sämtliche Hersteller profitieren von Lösungen, welche den Produktkennzeichnungsprozess nicht nur qualitativ, sondern auch in Hinblick auf Zeitaufwand und Kosten optimieren. Für die Zukunft zeichnet sich ab: Nur mit leistungsstarken, wirtschaftlich effizienten und in die Produktionslinien integrierbaren Codiersystemen ist die Konkurrenzfähigkeit langfristig gesichert. Moderne Technologien und Drucker von Diagraph legen dafür die Basis.

Es existieren zahlreiche Produktkennzeichnungen wie beispielsweise die Chargennummer, Barcodes oder QR-Codes. Zudem ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Informationen wie Zutatenlisten, Inhaltsstoffe oder Mindesthaltbarkeitsdaten auf jedem Gebinde für Lebensmittel oder andere verderbliche Güter deutlich sichtbar aufgebracht werden müssen.

Noch Fragen?

Welche Produktkennzeichnungen gibt es?

Es existieren zahlreiche Produktkennzeichnungen wie beispielsweise die Chargennummer, Barcodes oder QR-Codes. Zudem ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Informationen wie Zutatenlisten, Inhaltsstoffe oder Mindesthaltbarkeitsdaten auf jedem Gebinde für Lebensmittel oder andere verderbliche Güter deutlich sichtbar aufgebracht werden müssen.

Was bedeutet der Begriff Produktkennzeichnung?

Unter den genannten Begriff fallen alle (gesetzlich) relevanten Informationen zu eindeutigen Identifizierung eines Produktes. Diese Angaben müssen gut lesbar – z. B. mittels Etiketten – aufgebracht werden. Die Produktkennzeichnung dient der Transparenz, dem Verbraucherschutz, der Rückverfolgbarkeit, der Warenorganisation und der Sicherheit im Umgang mit Produkten.

Was sind wichtige Pflichtkennzeichnungen für Lebensmittel?

In Verkauf befindliche Lebensmittel müssen zur besseren Transparenz Informationen tragen, das verlangt der Verbraucherschutz. Darunter fallen das Datum der Lebensmittelhaltbarkeit sowie verpflichtende Angaben über Inhaltsstoffe und potenzielle Allergene. Es hängt allerdings auch vom jeweiligen Lebensmittel ab, welche Pflichtangaben vorgeschrieben sind. Einige basale Informationen, u. a. Haltbarkeit und Bezeichnung des Lebensmittels, sind verpflichtend, andere Deklarationen gelten nur für ausgewählte Waren wie Milch oder Fleisch.

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